Vorbereitung

Ganz am Anfang möchte ich erstmal sagen, dass die Reihenfolge, wie ich es gemacht habe, vielleicht nicht die schlauste Idee war, dazu werde ich aber nochmal genau eingehen.

Als aller erstes habe ich mich auf den Weg zum Amt gemacht. Da ich keinen Reisepass besaß, musste dieser erstmal beantragt werden. Außerdem kann man ohne den Reisepass den Flug nicht buchen beziehungsweise das Visum beantragen. Und wenn ich schon dabei war und die Bürokratie über mich ergehen ließ, fuhr ich auch direkt danach noch zum Straßenverkehrsamt um mir einen internationalen Führerschein zu besorgen, da ich in Australien ja wohl ab und zu auch Auto fahren werde.

 

Als nächstes habe ich mich nach Flügen informiert, da dies doch einen großen Teil der Kosten ausmacht. Allerdings fand ich es nicht leicht einen Anbieter zu finden, der sich mit Work & Travel befasst. Nach einiger Zeit habe ich dann Backpackerpack gefunden, die viele Airlines im Angebot haben. Das Schöne an den Flugtickets bei denen ist, dass der Rückflug schon im Preis mit inbegriffen ist und man das Datum und auch den Ort des Rückfluges später vor Ort umbuchen kann. Da ich ja aus der Nähe von Hamburg komme, war eigentlich der Plan mit Fly Emirates zu fliegen. Allerdings muss man den Rückflug dann nach spätestens 12 Monaten antreten. Dies war für mich dann doch keine Option, da ich gerne im Anschluss nach zwölf Monaten in Australien noch nach Thailand, Indonesien oder Vietnam möchte. Somit bot mir Backpackerpack dann einen Flug mit Qatar Airways an, bei denen man den Rückflug erst nach spätestens 20 Monaten antreten muss. Zudem ist der Flug günstiger als der von Fly Emirates. Somit war der Flug auch schnell gebucht. Einziger Nachteil, der Flug startet in Frankfurt a.M., das heißt ich darf in der Nacht mit dem Zug von Hamburg nach Frankfurt fahren. Viele Backpacker sagen allerdings, dass sie nur ein One-Way-Ticket gekauft haben, da sie dann an keinen Rückflug gebunden sind. Dies muss aber jeder für sich selbst entscheiden.

 

Der nächste Schritt bestand dann darin ein Bankkonto zu eröffnen, das eine Kreditkarte beinhaltet und im Ausland nicht zu teuer ist. Viele Backpacker empfehlen die DKB, für die ich mich nach genauer Betrachtung der Konditionen auch entschieden hab.

 

Nun hatte ich alles zusammen um mein Visum zu beantragen. Die Beantragung an sich ist sehr einfach, trotzdem sollte man sich ein bis zwei Videos dazu auf YouTube angucken. Hier wird nochmal jeder einzelne Punkt erklärt. Man sollte es nämlich unbedingt vermeiden Fehler bei der Beantragung zu machen, da es sonst sein könnte, dass der Antrag abgelehnt wird. Das Blöde ist nämlich, wird der Antrag abgelehnt, kann man die Fehler im Nachhinein nicht mehr ändern und muss das komplett Visum erneut beantragen, wodurch die Visumskosten auch wieder gezahlt werden müssen. In den meisten Videos auf YouTube wird gesagt, dass man für die Zahlung unbedingt eine Kreditkarte benötigt, da kein anderes Zahlungsmittel akzeptiert wird. Dies stimmt nicht mehr, man kann mittlerweile das Visum auch per PayPal bezahlen. Somit kann man das Bankkonto mit der Kreditkarte auch später beantragen. Allerdings sollte man sich überlegen, ob man das Visum nicht vor dem Flug beantragt, da es, wenn auch nur sehr selten, immer sein kann, dass aus irgendeinem Grund das Visum nicht genehmigt wird.

 

Zuletzt habe ich mich mit meiner Gesundheit befasst. Zum Schutz habe ich mich gegen Hepatitis A und B impfen lassen. Zu meinem Glück wird diese Impfung durch die Feuerwehr bezahlt. Da man ja aber auch im Ausland krank werden kann beziehungsweise dort ein Unfall passieren könnte, habe ich noch eine Auslandskrankenversicherung abgeschlossen. Nach vielen Vergleichen unterschiedlicher Versicherungen habe ich mich dann doch für die Hanse Merkur entschieden. da die Versicherung pro Tag bezahlt wird. Die Versicherung habe ich vorerst für 14 Monate abgeschlossen. Falls ich doch früher nach Hause kommen, erstattet die Hanse Merkur, die zu viel gezahlten Tage zurück.